Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat

Sobald ein kleiner Krebs, der mit anderen Krebsen in einem Eimer festgehalten wird, über den Rand des Behälters kriechen möchte um zu fliehen, ziehen ihn die anderen Krebse immer wieder zurück.

Was hat das nun mit uns Frauen zu tun und im speziellen mit unserem ersten Chakra, also dem Energiezentrum am Ende unseres Steißbeins, über das wir Erdenergien[1] aufnehmen? Nun, das erste (weibliche) Chakra hängt ganz eng mit unserem Sippenbewusstsein zusammen. Dabei stehen nicht die Liebe, die Freundlichkeit oder die Zärtlichkeit an erster Stelle, sondern die Loyalität. Die Sippe konzentriert sich nicht auf ein individuelles Bedürfnis, sondern auf die Bewahrung und das Überleben des Kollektivs und der Familie. Selbst wenn die Sippe von Liebe und Zusammenhalt spricht, dann meint sie in Wirklichkeit die verpflichtende Sippenbildung, die nichts mit Zuneigung oder Liebe zu tun hat.

Du hast ALS FRAU vielleicht schon Sätze gehört oder gelesen…

… die so oder so ähnlich lauten:

  • „Du liebst mich nicht wirklich, denn sonst würdest du die Familie und mich öfter besuchen.“
  • „Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann hättest du keine Probleme mit meinen Eltern.“
  • „Die Familie muss zusammenhalten und deshalb wirst du meine kranke Mutter pflegen.“
  • „Du kannst doch nicht wegfahren und uns ein paar Tage alleine lassen.“
  • „Das entscheidest nicht du, sondern wir alle gemeinsam.“
  • „Du kannst dich doch nicht mit diesen Frauen treffen! Wer weiß, wie die dich beeinflussen.“
  • „Solange du in meinem Haus wohnst, wirst du das tun, was ich dir sage.“
  • „Selbstbewusste Frauen sind egoistisch.“
  • „Du kannst doch keine Therapie machen, sonst lässt du dich womöglich auch noch scheiden.“

Gehen wir noch einmal zurück zu den Krebsen. Wenn einer von ihnen den Eimer verlassen möchte, dann reagieren die anderen genauso wie auf eine Frau, die sich von den zu engen Familienmustern befreien möchte. Auch hier versuchen in der Regel die Familienmitglieder – zumindest anfänglich – ihre Bemühungen zu sabotieren.

Was hat das nun mit dem ersten Chakra zu tun?

Unser erstes Chakra wird von der Erziehung in den ersten Lebensjahren beeinflusst, also beispielsweise von unserer Familie, von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse, vom sozialen Status, in dem wir aufwachsen, sowie von allen Prägungen unserer Sippe, wie sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Das hat jetzt weniger mit Vererbung als mit dem kollektiven morphologischen Bewusstseinsfeld zu tun, in dem sich unsere Herkunftsfamilie befindet und in dem die Grundsätze unserer Sippe abgespeichert sind.

Die meisten Familien haben nicht die Absicht, ihre Mitglieder bewusst zu verletzen, sondern sie geben einfach ihre „Erkenntnisse“ weiter, die sie für die alleinige Wahrheit halten. Auch wenn es um schmerzhafte oder einengende Strukturen geht, sind sie meist nicht bereit, sie zu überdenken oder loszulassen. „Das haben wir immer schon so gemacht…“ Wer von uns Frauen kennt diesen Satz nicht?

Dieses Sippenbewusstsein oder diese Sippenverdrängung kann sogar so weit gehen, dass Mütter oder Familien den Töchtern nicht glauben, dass sie sexuell belästigt, vergewaltigt oder inzestuöse Handlungen über sich ergehen lassen mussten. Wie oft kommt es vor, dass man dem Täter eher Unschuld zugesteht als dass man der betroffenen Frau Glauben schenkt. Und das nicht nur in frauenfeindlichen Kulturen.

Typische Themen, die das erste weibliche Chakra betreffen…

…sind gleichzeitig auch die Grundlage für typisch weibliche Krankheitsbilder:

  • Übernommene Probleme aus der Ahnenreihe oder Sippe
  • Unbearbeitet Probleme mit den Eltern
  • Inzest (betrifft auch das zweite Chakra)
  • Misshandlung oder Vernachlässigung in der Kindheit
  • Einengende Glaubenssätze, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden (z. B. Du bist ein dummes/böses/nichtsnutziges Mädchen; du musst dich für deinen Körper schämen; Männer kommen immer zuerst; du bist ein Mädchen und brauchst kein Studium; Frauen müssen der Familie/den Männern dienen etc.)

Imbalancen im ersten weiblichen Chakra

Die folgende Tabelle (nach C.N. Shealy und C.M. Myss, The Creation of Health, 1983) zeigt auf, welche Störungen aufgrund eines über einen langen Zeitraum hindurch geschwächten weiblichen Chakras auftreten können:

Organe Mentale und seelische Bereiche Physische Störungen
Erstes Chakra Physische Stütze des Körpers

Hüftgelenke

Kreuzbein

Sicherheit und Geborgenheit in der Welt;

Unfähigkeit für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zu sorgen

Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit

Sehnsucht nach einem Zuhause

Keine Unterstützung durch andere

Chronische Schmerzen im unteren Rücken

Ischias

Krampfadern

Tumore/Krebs im Mastdarm

Wie kann man nun das erste weibliche Chakra in Balance bringen?

Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise:

  • auf der energetischen Ebene durch Körperübungen oder Yoga
  • mit Hilfe von Körper-Energie-Arbeit
  • mit Hilfe von Meditationen
  • auf der seelischen Ebene durch Gesprächstherapie, Familienstellen, Kinesiologie, astrologische Beratungen etc.
  • auf der mentalen Ebene durch positives Denken, Mentaltraining etc.
  • auf der spirituellen Ebene durch Transformation karmischer Blockaden oder Schwüre mit Hilfe von spirituellen Hilfsmitteln

In einem späteren Blogbeitrag werde ich noch näher darauf eingehen.

[1] Der japanische Wissenschaftler Michio Kushi (1926 – 2014), eine Kapazität auf dem Gebiet der Makrobiotik und der Energetik, wies darauf hin, dass die Zentripetalkraft der Erde durch die Füße in den Körper aufwärts steigt.

4 Kommentare zu „Was Sippenzwang mit dem 1. weiblichen Chakra zu tun hat

  1. Sehr stimmig Ingrid,ineinigen Bereichdn erkenne ich mich wieder;trotz Langem Arbeiten Mit Familienaufstellungen un Energiearbeit wird mir bewusst wie Stark diese Felder wirken…..

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    1. Liebe Dagmar,
      ja, diese alten Muster und Strukturen sind sehr zäh und hartnäckig, denn sie wurden über Jahrtausende hinweg aufgebaut. Es ist für mich jedoch schön zu wissen, dass wir Frauen die Möglichkeit haben, sie positiv zu verändern. Denn weil derzeit so viele Frauen – jede einzelne für sich – an ihren eigenen Mustern und Blockierungen arbeiten, verändern sich auch unsere einengenden Verhaltensmuster und Glaubenssätze, die wir von unserer Sippe übernommen haben und die im morphologischen Feld (also im Massenbewusstsein) abgespeichert sind. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass sich in den nächsten Jahren noch viel zum Positiven verändern wird.
      Herzlichst,
      Ingrid

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  2. Hallo Ingrid,

    hab herzlichen Dank für deinen Blog, den ich sehr interessant finde. Nun habe ich eine Frage hierzu:
    Du sprichst vom ersten weiblichen Chakra. Gibt es da einen Unterschied zum Wurzelchakra?
    Liebe Grüße
    Astrid

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    1. Nein, liebe Astrid, eigentlich müsste ich erstes „weibliches“ Chakra (mit Anführungszeichen) schreiben, denn es ist das Wurzelchakra gemeint, das jeder Mensch hat. Mir persönlich gefällt aber der Begriff „weibliches Chakra“ sehr gut, und ich habe versucht, die möglichen Blockaden unter einem sehr weiblicher Blickwinkel zu beschreiben. Alles Liebe, Ingrid

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