Steh dir selber nicht länger im Weg! 10 Schritte für Frauen, die endlich ihr Potenzial leben wollen

Bewegst du dich manchmal wie mit einer angezogenen Handbremse durchs Leben Blockierst du dich selbst, weil du noch immer völlig überzogenen oder längst überholten Vorstellungen hinterher hechelst? Bremsen dich starre Denk- und Verhaltensmuster sowie Prägungen deiner Kindheit immer wieder ein? Schlucken deine Blockaden viel zu viel von deiner Energie, die du viel sinnvoller und gewinnbringender für dein Potenzial einsetzen könntest?

Vielleicht fallen dir deine Blockaden im Alltag gar nicht mehr auf, …

… weil sie ein Teil von dir geworden sind – oder du ein Teil von ihnen,

… weil du immer auf die gleiche Art und Weise funktioniert hast und noch gar nicht auf die Idee gekommen bist, deine „Bremsklötze“ mal näher zu betrachten, oder

… weil du Angst hast oder vielleicht zu bequem bist, deine Blockaden genauer unter die Lupe zu nehmen, und daher nicht verstehen kannst, in welchen Mustern du feststeckst oder auf welchen eingefahrenen Gleisen sich dein Leben bewegt.

Stehe dir doch selbst nicht länger im Weg!

Ich lade dich ein, dir folgende Aufforderungen zumindest einmal durch den Kopf gehen zu lassen:

1) Verabschiede dich von deinem Selbstmitleid!

  •  Meinst du manchmal, andere haben es leichter als du?
  • Bist du sicher, dass keiner versteht, wie groß deine Probleme sind?
  • Hast du das Gefühl, dass das Leben ungerecht zu dir ist?
  • Sprichst du eher über negative als über positive Dinge?
  • Denkst du, dass deine Sorgen größer als die der meisten anderen sind?

Es ist sehr einfach, in die Selbstmitleid-Falle zu tappen und dort festzustecken. Doch solange du dort festsitzt, hast du keinerlei Möglichkeiten, etwas an dir und an deiner Situation zu verändern. Sobald du dich aus deiner Selbstmitleid-Falle befreist, stehen dir bisher blockierte Energien zur Verfügung, um dein Leben aktiv in die Hand zu nehmen.

2) Gib deine Sturheit auf!

  • Hältst du an vergangenen Ereignissen fest?
  • Beharrst du auf deinen fixen Vorstellungen?
  • Rückst du von deiner Meinung nicht ab?
  • Hast du Schwierigkeiten, ein Teamplayer zu sein?
  • Bist du anderen gegenüber misstrauisch?

 Es ist selten zielführend, alles und alle beherrschen zu wollen. Denn hinter Kontrollsucht und dem Unvermögen, fixe Vorstellungen aufzugeben, steckt in vielen Fällen Angst, die blockiert. Es ist schade um die Energie, die du durch deine Fixierung, Sturheit oder Angst vor Kontrollverlust verlierst, denn du könntest sie viel gewinnbringender einsetzen.

3) Stehe nach Niederlagen wieder auf!

  • Ängstigt dich alleine schon der Gedanke an ein mögliches Scheitern?
  • Beziehst du deinen Selbstwert aus deinem Erfolg?
  • Hast du Angst, vor anderen als Versager dazustehen?
  • Lässt du dich von Fehlschlägen entmutigen?
  • Flüchtest du dich in Ausreden, wenn deine Pläne nicht aufgehen?

Vielleicht solltest du dir die Themen Misserfolg, Niederlage und Scheitern einmal genauer ansehen, denn vielleicht geht es dir wie so vielen anderen Menschen, für die ein Scheitern völlig inakzeptabel ist. Viele von uns wurden ja von klein auf schon auf Erfolg getrimmt, weshalb Fehlschläge nicht oder nur sehr schwer tolerierbar sind. Aber vielleicht könnte man sie als einen wichtigen Teil unseres persönlichen Entwicklungsprozesses akzeptieren

4) Lerne, das Alleinsein wertzuschätzen!

  • Gehst du manchmal alleine in ein Restaurant, ein Kino oder ins Konzert?
  • Bist du der Meinung, alleine zu sein sei langweilig?
  • Umgibst du dich ständig mit anderen Menschen oder kommunizierst du immerzu am Handy mit irgendjemandem?
  • Hältst du Meditationen oder das Führen eines Tagebuches für sinnlose Zeitverschwendung?
  • Lässt du den Fernseher oder das Radio im Hintergrund laufen, wenn du alleine zu Hause bist?

In der heutigen Zeit kannst du ganz einfach auf Knopfdruck mit anderen Menschen kommunizieren, egal, wo sie sich auf diesem Erdball gerade befinden. Vielleicht hast du verlernt, alleine zu sein, fühlst dich getrieben, dich ständig mit jemandem auszutauschen. Oft stecken hinter diesem Verhalten Angst vor Einsamkeit oder vor Bedeutungslosigkeit. Wäre es nicht an der Zeit, diese Blockade aufzulösen?

5)  Lege deine Ungeduld ab!

  • Willst du immer sofort alles erledigt haben?
  • Bist du genervt, wenn andere mit deinem Tempo nicht mithalten können?
  • Gehst du davon aus, dass etwas nicht funktioniert, wenn du nicht sofort entsprechende Ergebnisse siehst?
  • Bist du der Meinung, dass im Leben immer alles schnell passieren muss?
  • Entspricht der Satz „Gut Ding braucht Weile“ überhaupt nicht deiner Lebensphilosophie?

Die Zeit rast dahin – und du mit ihr. Vielleicht hast du oft das Gefühl, ständig etwas zu verpassen, wenn du das Tempo nicht halten kannst. Vielleicht überschätzt du manchmal aber ganz einfach deine Möglichkeiten, schneller zu einem Ergebnis zu kommen, oder möchtest eine manchmal sogar kontraproduktive Abkürzung in einem Entwicklungsprozess nehmen. Oft kann die Erkenntnis weiterhelfen, dass Veränderungen Zeit brauchen, so wie ein Traubensaft, der erst durch ausreichend lange Lagerung zu einem edlen Wein heranreifen kann.

6)  Lass deine Angst vor Veränderungen los!

  • Hast du Schwierigkeiten mit Entscheidungen?
  • Scheust du dich davor, deine Komfortzone zu verlassen?
  • Denkst du viel über Veränderungen nach, schiebst sie dann aber immer wieder hinaus?
  • Hast du Angst, deine tägliche Routine zu verändern?
  • Fällt es dir schwer, Veränderungspläne umzusetzen und durchzuhalten?

Wenn du dich vor Veränderungen scheust, wirst du dich möglicherweise eines Tages in einer Sackgasse wiederfinden. Denn Leben bedeutet Veränderung, im Großen wie im Kleinen: Du wirst nichts Neues dazulernen, deine Lebensqualität wird sich nicht verbessern und Probleme werden sich nicht von selbst in Luft auflösen, wenn du nicht Mut für Veränderungen hast. Je länger du mit dem Verändern zuwartest, desto mehr Kraft wirst du letztendlich dafür aufbringen müssen.

7)  Nimm deinen Mut zusammen!

  • Träumst du manchmal von Reisen und Abenteuern, hast aber letztendlich nicht den Mut, deine Träume in die Tat umzusetzen?
  • Stellst du dir immer den „worst case“, also den schlimmsten Ausgang einer Situation, vor?
  • Überlässt du anderen Menschen die Entscheidung, damit du selbst nichts entscheiden musst?
  • Hast du aufgrund deines übergroßen Sicherheitsbedürfnisses vielleicht schon große Chancen und einmalige Gelegenheiten in deinem Leben verpasst?
  • Meidest du Risiken, weil du Angst vor möglichen Gefahren oder Tiefschlägen hast?

Vielleicht bist du in einem pessimistisch oder ängstlich geprägten Umfeld aufgewachsen. Vielleicht wurde dir nie vorgelebt, dass es manchmal den Mut braucht, ein kalkulierbares Risiko einzugehen, um dem Leben eine entscheidende Wende zu geben. Vielleicht gehörst du zu den Sicherheitsdenkern, die sich aufgrund ihrer mangelnden Risikofreude von den vielen Möglichkeiten, die das Leben bietet, abschneiden. Doch: „Wer nicht wagt, gewinnt nicht!“ Wenn du zu viel Angst vor einer Neuausrichtung hast, dann wirst du im Leben nie von A nach B kommen können.

8) Lerne aus deinen Fehlern!

  • Suchst du die Ursache von Fehlern immer (erst) bei anderen?
  • Nimmst du dir ausreichend Zeit, Lösungen für ein Problem zu suchen?
  • Findest du es manchmal zu mühsam, nach Alternativen zu suchen?
  • Fällt es dir schwer, blockierende Angewohnheiten abzulegen?
  • Denkst du manchmal: „Das werde ich nie wieder tun!“ und machst es dann doch wieder?

Wenn du aus deinen Fehlern lernen willst, kommst du um eine ehrliche Selbsterkenntnis nicht herum. Es ist wichtig, genau hinzuschauen, was schiefgelaufen ist, was dein Anteil an einem Fehler war und was du vielleicht verdrängen oder nicht wahrhaben willst. Achte auf erste Warnzeichen, die dir zeigen, dass du den falschen Weg eingeschlagen hast, bevor du einfach weiterläufst. Du brauchst eine gesunde Portion Selbstverantwortung, um aus deinen Fehlern zu lernen und letztendlich von ihnen zu profitieren.

9)  Gib deine Macht nicht an andere ab!

  • Hängt dein Wohlbefinden davon ab, wie lieb und nett andere zu dir sind?
  • Tust du Dinge, weil dich andere dazu überreden, dich bedrängen oder sie von dir erwarten, ohne dass du sie wirklich willst?
  • Fällt es dir schwer, anderen Grenzen zu setzen und NEIN zu sagen?
  • Denkst du viel darüber nach, wie du andere für dich gewinnen kannst?
  • Ist es dir wichtig, in einem guten Licht dazustehen, weil du möchtest, dass andere nur positiv über dich denken?

So lange du anderen Menschen Macht über dich gibst, wirst du dich unfrei, unwohl und letztendlich unglücklich fühlen. Du wirst von anderen abhängig sein, weil deine Gefühle an ihre Meinung gebunden sind. Du lässt es zu, dass andere über deinen Selbstwert bestimmen. Du wirst immer dünnhäutiger gegen ihre Kritik und drehst dich wie ein Fähnchen im Wind, um ihnen zu gefallen. Ist es nicht an der Zeit, endlich damit aufzuhören?

10)  Freue dich ehrlich über das Glück/den Erfolg anderer!

  • Beneidest du andere, anstatt dich mit ihnen darüber zu freuen, weil sie ihre Träume verwirklicht haben und sie leben?
  • Hast du Schwierigkeiten, mit Menschen enger befreundet zu sein oder deine Zeit zu verbringen, die mehr Geld haben als du?
  • Bist du manchmal schadenfroh?
  • Hörst du nur ungern die Erfolgsgeschichten anderer Leute?
  • Täuschst du manchmal vor, dass es dir (finanziell oder emotional) besser geht, als es tatsächlich der Fall ist?

Kennst du den Unterschied zwischen Neid und Eifersucht? Eifersüchtige Menschen denken: „Ich möchte besitzen/können, was du hast/kannst!“. Neidische Menschen jedoch denken: „Ich will haben, was du hast/ kannst, aber ich will nicht, dass du es hast/kannst!“ Eifersucht – wenn sie nicht zu stark ausgeprägt ist – kann ein Korrektiv sein, aber Neid ist richtiggehend ungesund! Er basiert auf tiefen Gefühlen von Unsicherheit und Selbstwertproblemen – und ist sicherlich nichts, was dich im Leben weiterbringt.

Wenn du dein Potenzial leben willst, dann beginne als erstes damit, dir deiner Blockaden bewusst zu werden, um sie nach und nach aufzulösen. Denn sie nehmen dir viel von deiner Energie. Was auch immer du dir für dieses Leben vorgenommen hast … steh dir selbst nicht länger im Weg!

 

2 Kommentare zu „Steh dir selber nicht länger im Weg! 10 Schritte für Frauen, die endlich ihr Potenzial leben wollen

  1. Ein sehr wichtiges Thema. Solange man bzw. Frau 🙂 sich selbst im Weg steht, kann man nicht glücklich werden. Wir sollten unsere Zeit und Energie nicht dafür vergeuden, andere Menschen zu beneiden, und nur das schlecht in der eigenen Person wahr zu nehmen. Ich denke diese Ratschläge sind eine gute Hilfestellung, um zu erkennen, dass man bei sich anfangen muss. Und keine Angst haben sollte, etwas in seinem Leben zu ändern.

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    1. Danke für dein Feedback, liebe Christina, ich sehe es genauso wie du. Deshalb plane ich dazu auch einen eWorkshop. den man dann bequem und im eigenen Tempo von zu Hause aus mitmachen kann. Es dauert aber noch ein wenig mit der Umsetzung… 😉 Herzliche Grüße von Ingrid

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