Alice Waters. Wenn Frauen die Welt verändern

Amerika hat schon lange eine „Grüne Göttin“. Ihr Name ist Alice Waters und sie war eine der ersten Pionierfrauen im Bereich Nachhaltigkeit. Alice ist Bio-Pionierin aus Berkeley in der Nähe von San Francisco und eröffnete in den 1970er-Jahren das Studentencafé Chez Panisse. Heute bewirtet das weit über Amerikas Grenzen hinaus bekannte Lokal auch prominente Gäste, wie beispielsweise die Clintons oder den Dalai Lama. Auch Jamie Oliver hat schon eine kulinarische Lern- und Pilgerreise zur Grünen Göttin Amerikas hinter sich.

Das Konzept von Alice Waters Restaurant ist einfach: Von Lebensmitteln so viel wie möglich verwenden und so wenig wie möglich verschwenden! In ihrem Restaurant wird ausschließlich saisonal eingekauft und auf exotisches Obst und Gemüse weitgehend verzichtet.

Austria meets California

Davon konnte sich auch die junge Österreicherin Bernadette Wörndl vor Ort überzeugen, denn sie absolvierte bei Alice ihr Praktikum. Dort lernte sie, wie intensiv man sich beim Einkauf und in der Küche jedem einzelnen Produkt widmen kann.

Gemeinsame Teamverkostungen sind im Chez Panisse eine Selbstverständlichkeit. Auch häufige Besuche ihrer Bauern am Feld, im Obstgarten oder auf der Weide stehen auf der Tagesordnung von Alice und ihren MitarbeiterInnen, um mit ihnen in persönlichem Kontakt zu bleiben.

Von der Schale bis zum Kern kann (fast) alles verwendet werden

Der Inhaberin geht es dabei in erster Linie darum, den möglichst unverfälschten Geschmack der Lebensmittel zu bewahren, egal, ob es sich dabei um Zitronen, Artischocken oder Karotten geht. Oder um Huhn oder Fisch.

Bernadette war von diesem Konzept so begeistert, dass sie beschloss, ein Buch zur sinnvollen und nachhaltigen Verwendung von Obst und Gemüse zu schreiben („Von der Schale bis zum Kern“).

Ihr persönlich ist es wichtig, alles möglichst selber anzubauen, und wenn es nur Kräuter oder Salat im Balkonkistchen sind. Denn sie ist überzeugt, dass man mit Nahrungsmitteln viel achtsamer umgeht, wenn man sie zuvor selber sät, hegt und pflegt und eine gewisse Achtsamkeit und vielleicht sogar Dankbarkeit dafür entwickelt, was eines Tages durch den eigenen Magen wandert.

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