„Für mich ist das Weibliche unser Sein und Fühlen“

Das Frauen-Interview mit SonJa Ziemann

SonJa, deine Göttinnen-Bilder haben es mir angetan! Wann und wie bist du darauf gekommen, Göttinnen zu malen? 2008 war ich auf einem Engelworkshop und meine damalige Übungspartnerin sagte mir, sie sehe eine Muttergöttin neben mir und diese teile uns mit, ich würde eines Tages Göttinnen „ins Leben zaubern“… Zu dieser Zeit konnte ich noch nicht so viel damit anfangen, da ich damals nur Engel malte. Doch 3 ½ Jahre später wurde ich langsam an die Malerei weiblicher Körpern herangeführt (anders kann ich es nicht beschreiben …). Irgendwie interessierte ich mich als Malerin immer mehr für weibliche Körper. Ja und so begann mein Weg im Jahr 2012 als „Göttinnen-Zauberin“, wie ich mich heute bezeichne. Ich wurde und werde ganz sanft an die Hand genommen und geführt … von der großen Muttergöttin.

Was bedeutet für dich der Begriff „Göttin“? Was verbindest du persönlich damit? Für mich ist die Göttin das Weibliche in uns, in Männern wie in Frauen. Das Weibliche ist für mich unser Sein und Fühlen, während ich dem Männlichen in uns das Tun und Denken zuordne.

Ich mag diese runden, weiblichen Formen der Göttinnen-Körper, sie strahlen so viel Sinnlichkeit aus. Gibt es Botschaften, die du mit diesen Bildern transportieren möchtest? Mit der Botschaft, die hinter meinen Bildern steckt – und die nicht von mir, sondern durch mich kommt –, möchte die große Göttin sagen: „Lebe dich selbst und nicht das, was man dir beigebracht hat und was du leben sollst!“ Die Göttinnen, die durch mich in diese Welt gezaubert werden, wollen uns allen Mut machen, ganz die zu sein, die sich tief in uns verbergen und die sich schon lange danach sehnen, gesehen und gelebt zu werden! Als kleine Kinder wussten wir noch sehr genau, wer wir sind, was wir können und was wir wollen. Dieser Teil von uns möchte frei sein, spielen, Spaß haben und glücklich sein als der, der du bist.

Man kann von dir sein eigenes, persönliches Göttinnen-Bild malen lassen. Was brauchst du dazu und wie entsteht dann dein Malprozess? Für andere Menschen die persönliche innere Göttin zu malen, die sich durch mich zeigt, ist eine der schönsten Erfahrungen für mich. Dabei entsteht ein sehr starker Kontakt mit dem Göttlichen, sodass mein innerer Kritiker keinerlei Macht mehr über mich und meine Malerei hat. Nach einer glückseligen Zeit des Malens kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich merke, dass das Bild fertig ist. Und dann „reist“ das Göttinnen-Bild zu ihrer menschlichen Göttin (oder auch zu Männern, denn auch die haben schon ihre innere Göttin bestellt). Für mich bedeutet das Malen der Göttinnen einfach nur pure Freude, Göttlichkeit, Gnade und Glück!

Wenn du noch mehr über SonJa und ihre Göttinnen wissen möchtest, dann besuche sie einfach hier. Für das Malen einer persönlichen Göttin braucht sie Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum sowie ein Porträt- oder ein Ganzkörperbild.

 

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