Steh dir selber nicht länger im Weg und LERNE AUS DEINEN FEHLERN!

10 Schritte für Frauen, die endlich ihr Potenzial leben wollen (8/10)

Der einzige Fehler ist der, aus dem wir nichts lernen. (John Powell)

Wann hast du dich zuletzt über einen Fehler geärgert? Und, was hat es dir gebracht? Sei ehrlich: Gar nichts! Warum sind dir Fehler dann so unangenehm? Warum fühlst du dich dabei ertappt, als hättest du etwas Schlechtes getan? Warum wohl?

Ich weiß nicht, wie du deine Kindheit und Schulzeit erlebt hast, aber vielleicht hattest auch du sehr viel Spaß daran, beispielsweise das Fahrradfahren zu erlernen. Du übtest so lange, bis du es konntest. Du wärst im Leben nicht auf die Idee gekommen, dich bei Stürzen schlecht zu fühlen, und du hast dich immerhin wieder aufgerappelt, hast vielleicht noch kleine Steinchen aus deiner Schürfwunde gezupft und bist wieder in den Sattel gestiegen.

Warum fühlst du dich so unwohl dabei, wenn du einen Fehler machst?

Vielleicht deshalb, weil du als Kind aufgrund eines Fehlers

  • in der Schule eine wichtige Arbeit verpatzt hast,
  • etwas so lange wiederholen musstest, bis du es perfekt konntest,
  • vor anderen bloßgestellt wurdest,
  • deine Intelligenz in Frage gestellt hast oder
  • eine wichtige Chance verpasst hast?

Die Trial-&-Error-Philosophie der Amerikaner

Wenn wir Mitteleuropäer etwas planen, dann betrachten wir bereits in der Vorbereitungsphase das Gesamtprojekt von allen Seiten, um nur ja keinen Fehler zu machen. Wir arbeiten sozusagen nach dem Fehler-Ausschluss-Verfahren.

Die typisch amerikanische Herangehensweise an etwas Neues ist die Trial-&-Error-Methode. Dabei wird einfach so lange herumprobiert, bis die Lösung gefunden ist. Fehler werden dabei kritiklos hingenommen und akzeptiert, denn sie sind es, die die Entwicklung weiter voran und dem Endergebnis ein großes Stück näher bringen. Dumm ist es nur, wenn man immer wieder denselben Fehler begeht, ohne daraus zu lernen.

Kleines Fehler-Management

Hier sind ein paar Tipps für dich, falls du einmal in eine Fehlerfalle tappen solltest:

  1. Die Nerven bewahren. Wenn dir ein Fehler unterlaufen ist, versuche Ruhe zu bewahren. Eine kopflose oder überstürzte Reaktion zur vermeintlich raschen Schadenswiedergutmachung kann das genaue Gegenteil bewirken.
  2. Die Situation analysieren. Überlege, welche Auswirkungen dein Fehler (auf andere) haben könnte und was sofort zu unternehmen ist. In den meisten Fällen entsteht durch deine Fehler glücklicherweise keine ernsthafte Bedrohung für dich und andere (Ärzte oder Piloten und ähnliche Berufe sind davon natürlich ausgenommen).
  3. Den nächsten Schritt überlegen. Wie ein Kaninchen gebannt auf die Schlange zu starren führt zu nichts. Überlege deshalb, was der nächste sinnvolle Schritt in der Fehlerbehebung sein könnte, und spiele ihn in verschiedenen Varianten durch.
  4. Zu dir und anderen ehrlich sein. Fehler sind unangenehm, aber noch viel unangenehmer und peinlicher sind Vertuschungs- oder Ablenkungsversuche. Stehe für deinen Fehler ein und es wird dir dafür niemand den Kopf abreißen.
  5. Nicht jammern – nach Lösungen suchen! Fehler machen UND jammern geht gar nicht. Es mag wohl sein, dass du dich und andere aufgrund der unangenehmen Umstände, die du verursacht hast, bedauerst. Doch Jammern ist gleichzusetzen mit Energieverschwendung und das ist wahrscheinlich das Letzte, was du in dieser Situation brauchen kannst.
  6. Verantwortung übernehmen. Falls dein Fehler einen Schaden angerichtet hat, dann stehe dazu und übernimm die Verantwortung dafür. Sorge für Schadenersatz oder – falls das nicht möglich ist – biete zumindest eine Gegenleistung an. Die wird meist auch in Form von immateriellen Dingen, wie z. B. in Serviceleistungen, gerne angenommen.

Wer lebt, macht Fehler – wer keine Fehler macht, der lebt nicht (mehr). Deshalb zum Abschluss noch mein Lieblingssprichwort, diesmal in abgewandelter Form:

FEHLER GEMACHT? Kopf hoch Krönchen richten weitergehen!

Ein Kommentar zu „Steh dir selber nicht länger im Weg und LERNE AUS DEINEN FEHLERN!

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