Wer außer dir kennt wirklich deine Bedürfnisse?

Sei gut zu dir! Warum Selbstfürsorge so wichtig ist (02)

Es gibt Zeiten im Leben, in denen kaum Zeit zum Nachdenken bleibt, in denen wir einfach nur funktionieren, um eine Stresssituation gut durchzustehen: Das Neugeborene braucht uns rund um die Uhr, das Kind liegt im Krankenhaus, wir stecken mitten in einem Umzug oder wir lernen Tag und Nacht für eine wichtige Prüfung.

Doch irgendwann sind auch diese Phasen wieder vorbei und das Leben beginnt sich zu normalisieren. Zeit also, um sich endlich wieder um uns selbst zu kümmern. Doch tun wir das dann auch wirklich? Oder bleiben wir im Sog von Verantwortung für andere und in der Vernachlässigung von uns selbst?

Wenn wir von fehlender Selbstfürsorge sprechen, dann reden wir auch von mangelnder Selbstverantwortung. Denn beide sind eng miteinander verbunden. Selbstfürsorge hat natürlich auch ein klein wenig den Touch von Egobefriedigung oder Selbstbezogenheit, da uns unsere Gesellschaft gerne weismachen will, dass wir idealerweise auf uns selbst vergessen sollten, damit das übrige System funktioniert.

Deshalb liegt es wirklich an uns, wie wir mit unseren Bedürfnissen umgehen. Ob wir achtsam sind und sie wahrnehmen und ihnen nachkommen oder uns vom Alltag und seinen Erfordernissen einfach plattwalzen lassen. Deshalb sollten wir uns immer wieder bewusst machen, wann wir nach unseren Bedürfnissen leben und handeln und wann nicht. Dazu gehören – ganz wichtig – eine regelmäßige Selbstbeobachtung und Selbsterkenntnis. Doch mehr darüber beim nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

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